Umgang mit der Katze

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Alltag mit der Katze

Eine Katze genießt es in der Regel, vom Besitzer hochgenommen und gestreichelt zu werden. Dabei sollte die Katze jedoch richtig gehalten werden, indem man sie mit der einen Hand am Oberkörper hinter den Vorderpfoten nimmt und die Hinterpfoten mit der anderen Hand stützt. Man kann die Katze dann in der Armbeuge sitzen lassen, während sie die Vorderpfoten auf die Schulter legt.

Manche Katzen mögen es auch, wenn man sie auf dem Rücken liegend trägt, dies sollte man allerdings nur tun, wenn man die Katze gut kennt. Keinesfalls jedoch sollte man sie mit einer Hand hochheben, während die Hinterpfoten nach unten baumeln, da die Katze eine solche Behandlung nicht schätzt und kratzen oder beißen könnte. Der richtige und rücksichtsvolle Umgang mit Katzen sollte auch Kindern von Anfang an nahe gebracht werden.

Das Hochnehmen von Kätzchen am Nackenfell wird von der Katzenmutter zwar praktiziert, der Mensch sollte dies allerdings nicht tun, da dies für die Katze unangenehm ist. Die einzige Ausnahme sind Verletzungen wie Knochenbrüche.

Katzenhygiene

Da Katzen von Natur aus sehr sauber sind, ist ihre Eingliederung in einen Haushalt meist problemlos. Die Erziehung zur Stubenreinheit sollte schon bei kleinen Katzen beginnen, indem man sie in die Katzentoilette setzt, sobald sie Anzeichen machen, eine Notdurft verrichten zu wollen. Passiert dennoch ein kleines Malheur, die Katze auf keinen Fall mit der Nase hineinstoßen!

Dies ist für die feine Katzennase eine Tortur und völlig unnötig, da die Katze das Benutzen ihrer Toilette schnell lernen wird, wenn man sich ein wenig Mühe gibt. Bei sehr alten Katzen kann gelegentlich Inkontinenz auftreten, was man bei einem jahrelangen treuen Gefährten mit Fassung tragen sollte, zumal dies bei Katzen meist auf gelegentliche Unfälle beschränkt ist (zur Unsauberkeit siehe Verhaltensstörungen).

Erziehung

Eine Katze sollte lernen, auf ihren Namen zu hören. Angewohnheiten wie das Kratzen an Möbeln sollten ihr von klein auf verboten werden. Setzen Sie die Katze beim ersten Anzeichen vor Ihren Kratzbaum (für Wohnungskatzen ein unerlässlicher Einrichtungsgegenstand!).

Falls die Katze sich nicht so verhält, wie man es wünscht, sollte man sie auf keinen Fall schlagen! Eine gute Methode, die Katze auf harmlose Weise zu "strafen", ist eine Wasserpistole. Sie tut der Katze nicht weh, sie wird jedoch lernen, dass sie bestimmte Dinge nicht tun sollte. Eine andere sanfte Methode ist, ein lautes Geräusch wie etwa Händeklatschen zu produzieren, was die Katze als unangenehm empfindet.

Abwesenheit

Wenn die Katze alleine gelassen werden muss, ist die beste Lösung, dass ein Nachbar regelmäßig nach ihr sieht. Die Unterbringung in einem Katzenwohnheim reißt die Katze aus ihrer vertrauten Umgebung und sollte nur bei längerer Abwesenheit erfolgen. Eine gute Alternative für die Urlaubs-Betreung ist das Catsitting. Ist die Katze häufig alleine, sollte man immer überlegen, ob man nicht eine zweite Katze aufnimmt. Am besten vertragen sich in der Regel Katzen gleichen Geschlechts.

Bewegung

Hat die Katze keinen freien Zugang zum Garten, sollte man regelmäßig mit ihr spielen und auf ausreichende Bewegung achten. Manche Katzen lassen sich sogar an der Leine führen, dies ist allerdings nicht immer ein leichtes Unterfangen.