Rex-Katzen
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Ursprünge der Rasse
Das gelockte Fell ist eine Mutation, die spontan auftreten kann. Da dieses Merkmal rezessiv ist, braucht man für die Zucht immer ein Katzenpärchen, in dem beide Partner das mutierte Gen tragen.
Die Cornish Rex ist die erste gezüchtete Rexkatze. 1950 wurde ein Kätzchen mit gelocktem Fell im Wurf einer normalen Hauskatze (mit Siamblut) in Cornwall gefunden. Bei der Rückkreuzung der Mutter mit dem Rexkater (also mit ihrem Sohn) wurden wieder Kätzchen mit gewellten Haaren geboren. Damit konnte die Rasse fixiert werden. 1967 wurde die Cornish Rex offiziell in Großbritannien als eigene Rasse anerkannt.
Außer der Cornish Rex gibt es noch zwei weitere anerkannte Rexrassen, die ebenfalls durch spontane Mutationen entstanden sind. Die Devon Rex und die German Rex sind wie die Cornish Rex nach ihrem Geburtsort benannt worden.
Aussehen
Da bei den drei verschiedenen Rexrassen jeweils unterschiedliche Gene für das gelockte Haar verantwortlich sind, muss man sie in eigene Rassen einteilen. Bei einer Kreuzung zwischen zwei verschiedenen Rexrassen entstehen immer Katzen mit glattem Fell.
Standard der Cornish Rex
Der Körper der Cornish Rex ist mittellang, schlank und muskulös. Ihre langen, schlanken Beine sind besonders hoch gestellt. Da die Hinterbeine etwas länger sind als die Vorderbeine, ist der Vergleich mit der Hasenart, dem sie den Namen "Rex" verdankt, durchaus angebracht.
Die Pfoten sind eher klein und oval. Der Kopf ist ebenfalls oval mit flachem Schädel und gerader Nase. Die mit feinen Härchen bedeckten Ohren sind relativ groß, am Ansatz breit und verjüngen sich hin zur abgerundeten Spitze. Die mandelförmigen Augen sind leicht schräg gestellt und leuchten klar. Die Augenfarbe variiert je nach Fellfarbe.
Das charakteristische Merkmal der Rexkatze ist das gelockte Fell. Es ist sehr kurz, weich und dicht. Da die Grannenhaare vollkommen fehlen, fühlt sich das Fell besonders plüschig und fein an. Der Schwanz ist lang und dünn, mit lockigem Haar bedeckt.
Bei den Rexkatzen sind die Schnurrhaare ziemlich lang und gekräuselt. Alle Fellfarben und Muster sind zugelassen.
Standard der Devon Rex
Der Körperbau der Devon Rex ähnelt dem der Cornish Rex. Sie ist ebenfalls mittellang, schlank und muskulös. Allerdings ist sie insgesamt kompakter als ihre Verwandte.
Ihre schlanken, langen Beine sind hoch gestellt und stehen auf kleinen, ovalen Pfoten. Auch ihre Hinterbeine sind länger als die Vorderbeine. Der dünne, lange Schwanz läuft spitz zu und ist gut mit Haaren besetzt. Ihr keilförmiger Kopf mit flachem Schädel besitzt hervorstehende Backenknochen und eine kurze Nase mit leichtem Stop. Die Ohren sind ziemlich groß, breit und tief am Kopf angesetzt. Die großen, ovalen Augen stehen weit auseinander. Ihre Farbe variiert je nach Fellfarbe.
Das Fell ist besonders kurz, weich und gewellt. Im Gegensatz zur Cornish Rex können Grannenhaare vorhanden sein, dadurch wirken die Wellen etwas größer und nicht so fein strukturiert. Die Schnurrhaare sind mittellang und gekräuselt. Wie auch bei der Cornish Rex werden alle Fellfarben und Muster anerkannt.
Standard der German Rex
Die German Rex besitzt einen mittellangen, kräftigen Körper. Sie ist muskulöser als die anderen beiden Rexrassen. Ihre mittellangen, feingliedrigen Beine besitzen runde, kräftige Pfoten. Auch bei der German Rex sind die Hinterbeine länger als die Vorderbeine.
Der gut behaarte Schwanz ist mittellang, am Ansatz breit und läuft zu einer abgerundeten Spitze zu. Ihr Kopf ist eher rundlich, mit vollen Wangen und einer geraden Nase mit leichtem Stop. Die Ohren sind mittelgroß und am Ansatz breiter als an den abgerundeten Spitzen. Die Augen sind mittelgroß und oval; ihre Farbe harmoniert mit der jeweiligen Fellfarbe.
Das Fell der German Rex ist ziemlich kurz, weich und gelockt. Es sind keine Grannenhaare vorhanden. Die Behaarung selbst ist etwas dicker und gleichmäßiger als bei der Cornish Rex. Ihre Schnurrhaare sind kurz und gekräuselt. Alle Fellfarben und Muster sind auch bei dieser Rasse zugelassen.
Art und Wesen
Die Rex ist eine sehr aktive und verspielte Katze, die eine besonders starke Bindung zu ihrem Besitzer aufbaut. Sie braucht viel Aufmerksamkeit sowie viele Streicheleinheiten und sollte daher nicht lange allein gelassen werden.
Haltung
Bei allen Rexkatzen ist darauf zu achten, dass das dünne Fell nicht allzu großer Kälte und Nässe ausgesetzt wird. Für die Fellpflege sind regelmäßige Streicheleinheiten vollkommen ausreichend. Bürsten würde den empfindlichen Haaren eher schaden. Es findet ohnehin kaum ein Fellwechsel statt.
Alle Rex sind reine Wohnungskatzen, die man bei schönem Wetter an der Leine spazieren führen kann. Mit anderen Haustieren kann sie sich auch anfreunden, sollte aber schon als Kätzchen daran gewöhnt werden, denn sie schätzt Veränderungen nicht.
Steckbrief
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