Manx

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Die Manx ist eine Katzenrasse, deren auffälligstes Merkmal ihr fehlender Schwanz ist. Ursprünglich als Genmutation enstanden, wird dieses Merkmal heute von Züchtern durch Selektion gefördert. Die Manx-Katze ist seit Jahrhunderten auf der in der irischen See liegenden Insel Man heimisch.

Inhaltsverzeichnis

Ursprünge der Rasse

Die Manxkatze verdankt ihren Namen der britischen Isle of Man, auf der sie sich aufgrund geografischer Isolation seit über 400 Jahren verbreitet. Ursprünglich stammt die Rasse aus Kleinasien und gelangte eher zufällig1588, als eine spanische Galeone vor der Insel Schiffbruch erlitt, auf die Insel.

Die Inselbewohner isolierten die seltenen Tiere, um die Rasse zu erhalten, und so wurde sie zum Symbol der Insel. Die Manx wurde zum ersten Mal 1900 auf einer Ausstellung vorgeführt. Bereits ein Jahr später gründete man den Manx Club.

Aussehen

Der Körper der Manx ist kurz, kräftig, muskulös und untersetzt. Ihr abgerundetes Hinterteil liegt höher als ihre Schultern. Sie besitzt einen runden, breiten Kopf mit gerader mittellanger Nase und großen runden Augen. Ihre Ohren sind mittelgroß mit leicht abgerundeten Spitzen.

Die Vorderbeine sind kürzer als die kräftigen Hinterbeine, was der Katze einen hoppelnden Gang verleiht. Die Farbe der Ballen entspricht der Fellfarbe.

Das prägnanteste Merkmal der Manx ist der fehlende Schwanz. Hier unterscheidet man drei Manxtypen: Der Rumpy-Typ ist absolut schwanzlos, der Stumpy Riser besitzt maximal zwei bis drei Sakralwirbel, der Stumpy-Typ hat einen etwa drei Zentimeter langen Restschwanz. Da dieses Merkmal durch einen Gendefekt entstanden ist, gibt es auch Katzen mit normalem Schwanz, die allerdings das fehlerhafte Gen in sich tragen und weitervererben können.

Art und Wesen

Die Manx ist eine freundliche, ausgeglichene Katze, die sich auch mit anderen Haustieren verträgt. Sie ist zutraulich und anschmiegsam und schätzt die Nähe des Menschen.

Haltung

Obwohl der Manx eigentlich ein Garten lieber wäre, kann man die mäßig aktive Katze auch in der Wohnung halten. Zur Züchtung benötigt man allerdings fundierte genetische Kenntnisse, da es sonst zu Missbildungen oder erhöhter Fötensterblichkeit kommen kann.

Gesundheit

Diese Rasse ist sehr robust und langlebig, allerdings können bei manchen Tieren aufgrund des Gendefekts Missbildungen auch beim restlichen Knochenbau auftreten, die die Katze stark beeinträchtigen.


Steckbrief

Name Manx
Typ Cobby
Herkunft Großbritannien, Isle of Man
Fell kurz, weiche dichte Unterwolle
Fellfarbe alle Farben
Augen alle Farben, passend zur Fellfarbe; auch zwei verschiedene Augenfarben möglich
Wesen ausgeglichen, gutmütig, zutraulich
Aufwand gering

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