Katzen und Hunde verringern Allergierisiko

Aus Meine-Katze.de

14. Juni 2011  |  Kommentare: 0

Viele frischgebackene Eltern machen sich Gedanken, ob sie ihrem Baby bereits ein Haustier zumuten können. Die frühe Berührung mit Tierhaaren wird häufig als Risikofaktor angesehen, später an einer Katzen- oder Hundeallergie zu erkranken. Diese Befürchtung haben Wissenschaftler des Henry Ford Hospitals in Detroit nun widerlegt:

In einer Langzeitstudie beobachteten sie 565 Teilnehmer der Geburtsjahrgänge 1987 bis 1989 von Kindesbeinen an. Anhand von jährlichen Interviews hielten sie fest, wer in welchem Alter mit einem Tier zusammengelebt hat. Im Alter von 18 Jahren dann wurde bei den Probanden ein Allergietest durchgeführt.

Das erstaunliche Ergebnis: Wer im ersten Lebensjahr mit einem Hund oder einer Katze in einem Haushalt gelebt hatte, war nicht nur nicht mehr gefährdet als seine Altersgenossen ohne Haustier. Babys mit tierischen Spielkameraden haben sogar ein geringeres Risiko, später an einer Tierhaarallergie zu erkranken.

Bei Kleinkindern, die regelmäßig mit einer Katze Kontakt haben, liegt das Risiko gerade einmal bei 50 Prozent im Vergleich zu Kindern ohne Katze. Bei Hunden wird das Risiko ebenfalls um die Hälfte verringert - allerdings nur bei Jungen. Bei Mädchen, die mit einem Hund aufwachsen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Allergie hingegen durchschnittlich. Die Forscher vermuten, die Abweichung könnte damit zusammenhängen, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich mit Hunden umgehen.

Copyright Bild: Domaris / pixelio.de

  



 


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