Katzen im Alter

Aus Meine-Katze.de

Nur wenige Katzen erreichen ein Alter von 20 Jahren - wird Ihre Katze über 17 Jahre alt, sollten Sie sich glücklich schätzen. Alte Katzen brauchen besonders viel Aufmerksamkeit und Verständnis. Der Körper der Katze verändert sich im Alter, oft nimmt sie deutlich ab. Zeigt die Katze einen größeren Appetit als früher, passen Sie die Futtermenge an den gestiegenen Bedarf an.

Häufig bringt eine nachlassende Leber- und Nierenfunktion auch erhöhten Flüssigkeitsbedarf mit sich. Alte Katzen haben einen hohen Bedarf an Eiweiß und Vitaminen. Im Alter kann bei Katzen genauso wie beim Menschen die Darmtätigkeit nachlassen und Verstopfung hervorrufen.

Ölsardinen können helfen, die Darmtätigkeit zu unterstützen (dies gilt natürlich auch für jüngere Katzen). Diese kann man der Katze etwa ein- bis zweimal die Woche geben. Es sollte besonders auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, die genügend Ballaststoffe enthält.

Bei älteren Katzen ist es wichtig, ein besonderes Augenmerk auf die Zähne haben. Besser, die Katze besitzt nur noch einen oder gar keinen Zahn mehr und nimmt püriertes Futter zu sich, als dass sie ständig unter Entzündungen der Zähne leidet.

Zudem sollte man die Katze bei der Fellpflege unterstützen, indem man sie bürstet und kämmt. Leidet die Katze an Taubheit oder nachlassender Sehkraft, muss dies im Alltag berücksichtigt werden.

Die Katze kann sich nicht mehr von potenziellen Gefahren entfernen (etwa Staubsaugen oder das Verrücken von Möbeln), da sie diese nicht mehr hören kann. Ist die Katze blind, ist es sehr wichtig, den Napf immer an die gleiche Stelle zu stellen und sie vor anderen Gefahren (etwa einem offenen Kamin) zu schützen. Das Umstellen von Möbeln sollte vermieden werden.