Können Katzen im Winter erfrieren?

Aus Meine-Katze.de

17. Oktober 2011  |  Kommentare: 1

Schauergeschichten von erfrorenen Katzen hat sicher jeder schon einmal gehört und angesichts der klirrenden Kälte, die uns auch dieses Jahr bald wieder erwartet, würde man seine Katze beim Gedanken daran am liebsten gar nicht mehr hinauslassen. Aber ist diese Sorge gerechtfertigt? Können Katzen draußen erfrieren?

Muss man im Winter um seine Katze Angst haben?

Katzen sind wahre Wintermuffel, daran besteht kein Zweifel: Sie lieben es warm und trocken. Aber auch wenn die kleinen Stubentiger ihrem Namen in der kalten Jahreszeit alle Ehre machen und viel Zeit mit Schlafen und Faulenzen an möglichst warmen Plätzen im Haus verbringen, verzichten Freigänger meist nicht ganz auf ihre Streifzüge durch die Kälte. Spätestens wenn es draußen Minusgrade hat, sind viele Katzenhalter deshalb besorgt.

Tatsächlich gibt es immer wieder Berichte über Katzen, die der Kälte nicht standhielten. Oft handelt es sich dabei um sehr junge oder kranke Katzen, deren Organismus zu schwach für die Belastung war. Eine gesunde, erwachsene und erfahrene Freigängerkatze kann man hingegen in der Regel ohne Bedenken durch die Winterlandschaft streunen lassen. Sie findet Plätze in Ställen oder Garagen, an denen sie sich aufwärmen kann, und kehrt zum richtigen Zeitpunkt nach Hause zurück.

Ein warmes Plätzchen sollte immer zur Verfügung stehen

Dem fröstelnden Heimkehrer sollte deshalb jederzeit der Zugang ins Haus möglich sein – am besten eignet sich dafür eine Katzenklappe. Ebenso zweckmäßig ist aber auch ein wärmeisolierter Platz in Garten, Schuppen oder auf der Terrasse - wie zum Beispiel eine mit Styropor ausgekleidete Kiste mit einer warmen Decke oder Heu, die Feuchtigkeit und Zugluft abhält.

Über Nacht, empfiehlt der Tierschutzbund jedoch, sollten bei Minusgraden auch sonst ausschließlich draußen lebende Katzen ins Haus geholt werden. Denn auch wenn der Kältetod nicht unmittelbar droht, können Katzen Blasenentzündungen und Infekte bekommen, wenn sie zulange der eisigen Kälte ausgesetzt sind.

Auch wenn es gut gemeint ist, rät der Tierschutzbund zudem von extra Winterkleidung für Tiere ab: Sie schränkt den natürlichen Bewegungsablauf ein und stört die körpereigene Wärmeregulation. Die meisten Katzen bilden ohnehin ein dickes Winterfell aus und sind so bestens gewappnet für ausgiebige Erkundungstouren durch die Kälte.

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Kommentare

Ute
31.10.2011 - 13:43
Mir wird auch immer ganz anders, wenn ich merke, dass meine Mika schon lange draußen ist, während ich mich daheim in Decken wickel. aber sie kommt immer ziemlich unbeeindruckt von der kälte wieder heim
  



 


Kommentare

Ute am 31.10.11
Mir wird auch immer ganz anders,...

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