Burma
Aus Meine-Katze.de
Die Burma hat sich in nur 50 Jahren in zwei unterschiedliche Typen gespalten: Die Amerikanische Birma und die Britische Burma. Gemeinsam ist beiden ihr geselliges und anhängliches Wesen.
Inhaltsverzeichnis |
Ursprünge der Rasse
Die erste Burmakatze wurde 1930 von dem Amerikaner Joseph Thompson aus Birma in die USA eingeführt. Thompson verpaarte die Burmakatze Wong Mau mit dem Siamkater Tai und kreuzte die Kätzchen untereinander.
Bereits 1936 wurde die Rasse, allerdings nur in der Farbe Brown, in den USA von der CFA offiziell anerkannt und gelangte von dort aus nach Europa. 1952 wurde sie schließlich auch dort anerkannt und weitere Farben zugelassen.
Aussehen
Der amerikanische und der britische Standard sind unterschiedlich. Während die Amerikaner robustere Tiere mit rundlichen Formen bevorzugen und nur vier Farben zulassen, erkennen die Briten zehn Farben an und bevorzugen einen orientalischen Katzentyp mit schlankeren Formen.
Amerikanischer Standard
Die Burmakatze ist, nach amerikanischem Standard, mittelgroß und muskulös und besitzt einen kompakten Körper. Die Brust ist rund und kräftig, der Rücken gerade.
Die Beine sind lang und schlank mit kleinen, ovalen Pfoten. Der gerade, mittellange Schwanz hat eine abgerundete Spitze. Der Kopf und die Stirn sind rund, der Kiefer breit und das Kinn kräftig. Die kurze Nase besitzt einen ausgeprägten Stop. Die Ohren sind mittelgroß, im Ansatz breit, an der Spitze abgerundet und stehen, wie die großen runden Augen, weit auseinander. Die Augenfarbe variiert von Goldgelb bis Bernstein.
Das Fell weist keinerlei Muster auf und wird in den Grundfarben Brown, Chocolate, Blue und Lilac anerkannt. Es ist sehr kurz, fein und glänzend und liegt eng am Körper an; es besitzt fast keine Unterwolle.
Britischer Standard
Nach britischem Standard ist die Burmakatze mittelgroß und hat einen schlanken und weniger kompakten Körper. Sie ist mehr der orientalische Katzentyp und hat daher einen kurzen, stumpfen, keilförmigen Kopf mit mittelgroßen, etwas weiter vorne ansetzenden Ohren. Der Stop der kurzen Nase ist nicht so extrem wie beim amerikanischen Standard.
Die großen, ovalen Augen stehen leicht schräg und weit auseinander. Die Augenfarbe variiert wie beim amerikanischen Standard von Gelb bis Bernstein und das Fell ist ebenfalls besonders kurz, fein, glänzend, anliegend und besitzt gänzlich keine Unterwolle. Beim britischen Standard sind die Farben Red, Cream und Schildpatt in Schwarz, Chocolate, Blue und Lilac zugelassen.
Art und Wesen
Die Burma ist eine verspielte, anhängliche Katze, die sich sehr stark auf einen Menschen innerhalb einer Familie fixiert und auch eifersüchtig sein kann. Mit anderen Katzen und Haustieren kommt sie gut aus, braucht allerdings besonders viel Aufmerksamkeit von ihrer Bezugsperson.
Sie hat ein hundeähnliches Wesen und kann daher auch mit der Leine ausgeführt werden. Unbeaufsichtigt sollte man die wagemutige, neugierige Katze nicht lassen.
Haltung
Die aktive Burma sollte man nicht in einer kleinen, engen Wohnung halten, sondern mit ausreichender Bewegungsfreiheit. Wenn man einen Garten besitzt, sollte dieser allerdings eingezäunt sein.
Interessante Links zur Burma
Steckbrief
| | |
| Name | Burma |
| Typ | Orientalisch / Semi-Foreign |
| Herkunft | Thailand, Südostasien |
| Fell | kurz, glänzend |
| Fellfarbe | Brown, Chocolate, Blue, Lilac (amerikanischer Standard); Brown, Red, Cream, Blue, Chocolate, Lilac; Schildpatt in Schwarz, Chocolate, Blue und Lilac (britischer Standard) |
| Augen | Gelb, Gold, Bernstein |
| Wesen | sehr aktiv, gesellig |
| Aufwand | mittel |
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